T-Shirt Business Woche 2

T-Shirt Business, weiter geht es in Woche 2

Neue Strategie, neue Ziele, neue Einsichten. Die zweite Woche war durchaus produktiver, als ich es im letzten Post prophezeit habe. Falls Du das Fazit zu Woche 1 verpasst hast, kannst Du diesen hier nachlesen.

Eine E-Mail von Teepublic hat meine Planung für diese Woche geändert

Sonntag Nacht, einige Stunden nachdem mein letzter Beitrag online gegangen ist, habe ich eine Newsletter-E-Mail von Teepublik erhalten. Hierin habe ich die Info erhalten, dass sich meine Erfolgschancen drastisch erhöhen, wenn ich es schaffe in den ersten 30-Tagen mindestens 25 Designs hochzuladen. Also war es für mich klar, dass ich mich zunächst darauf stürzen werde meine Designs zu skalieren und so viel wie möglich auf Teepublik hoch zu laden. Im Anschluss kann ich mich dann darauf konzentrieren meine Designs auf anderen Plattformen nachzureichen.

T-Shirt Business Woche 2
So könnten meine T-Shirts in Aktion aussehen, meine Shirts kannst Du zum Beispiel bei Redbubble finden.

Vorhandene Designs skalieren, während ich auf neue Designs warte

Eine Möglichkeit um auf schnelle weise mehr Designs zu produzieren, ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen ist die Skalierung von vorhandenen Designs. Sehr beliebt sind daher Spruch-Shirts, weil durch das Austauschen von nur einem Wort ein neues Design erstellt werden kann. Da diese Anpassung in der Regel äußerst schnell erledigt ist, kann man somit in kürzester Zeit eine ganze Menge an Designs produzieren. Wenn Du also ein T-Shirt produzierst, worauf steht: „Bester Manager der Welt“ kannst du statt „Manager“ alles Mögliche einfügen: Bäcker, Vater, Mechaniker, LKW-Fahrer, Freund, whatever. Somit sprichst Du damit sofort eine andere Zielgruppe an und hast eine Vielzahl neuer Designs kreiert.

Ich persönlich stehe nicht so sehr auf Spruch-Shirts, sicherlich werde auch ich davon eine große Menge produzieren, aber darauf möchte ich mich nicht forcieren. Für jeden den es ähnlich geht, habe ich gute Neuigkeiten, ihr könnt auch andere Designs skalieren. Betrachten wir das ganze an einem Beispiel. Ich habe das erste Design genommen, das mir meine Designerin erstellt hat. Mein Miami Beach Florida Strand Design.

Zunächst habe ich aus diesem Design vermehrt indem ich einzig und allein andere Farbkombinationen des bestehenden Designs geschaffen habe. Auf diese Weise wurde aus einem Design drei Designs. Theoretisch hätte ich auch den Schriftzug ändern können: Varadero Cuba, Malibu California, usw. Jedes Mal, wenn ich den Schriftzug ändere, hätte ich also wieder 3 neue Designs. Diesen Schritt gehe ich aber nicht, weil ich nicht dazu beitragen möchte die Märkte zu vermüllen.

Eine weitere Möglichkeit die ich genutzt habe, ist die Variation der Elemente, die das Design enthält. So habe ich die Palmen und die Baywatch-Hütte genutzt um daraus weitere Designs zu fertigen. Zwei weitere Miami Florida Designs und ein Havana Cuba Design. Diese wiederum habe ich ebenfalls in mehreren Farbvarianten angefertigt.

Die folgende Infografik soll verdeutlichen, wie schnell man aus einem bestehenden Design viele weitere Designs erstellen kann. Dabei kann die Variation so vielfältig sein, dass es passieren kann, dass der Kunde den Zusammenfang zwischen den Designs nicht auf Anhieb wahrnimmt.  

T-Shirt-Business Design
Skalierung von Designs mittels Farbvariationen und Neukompositionen

Wie ich meine Effizienz steigere

Somit habe ich aus einem einzigen Design insgesamt 11 weitere erstellt. Die Hauptarbeit, nämlich die Erstellung der Vektoren, die tatsächlich auf den größten Teil der Arbeitszeit beansprucht, habe ich an meine Designerin abgegeben. Sie hat mir für 5,00 $ die Grundlage erstellt auf deren Basis ich mit wenig Zeitaufwand weitere Designs ausarbeiten konnte. Somit stammt der Großteil meiner Designs von mir selbst und das obwohl ich die meiste Zeit für Marktanalyse, Ideengewinnung und Weiterbildung investiert habe. Aktuell bin ich mit meiner Arbeitsweise ziemlich zufrieden, da ich in den wenigen Stunden die ich pro Woche daran arbeite, große Schritte mache ohne dabei Unmengen an Geld zu verbrennen.

Im nächsten Schritt könnte ich sicherlich noch überlegen die Modifikation meiner bestehenden Designs ebenfalls an einen Assistenten abzugeben, aber im Moment kommt das für mich nicht in Frage. Der erste Grund dafür liegt darin begründet, dass ich mir hier einen weiteren Kostenfaktor ans Bein binden würde. So lange das Business jedoch noch kein Geld abwirft, möchte ich meine Kosten so gering wie möglich zu halten.

Außerdem habe ich ja im vergangenen Artikel schon gesagt, dass in Zukunft der Großteil meiner Arbeiten von mir selbst stammen soll, da ich an dem Erstellungsprozess viel Spaß habe und mein Alltag irgendwann genau so aussehen soll. Somit kann ich die Modifikationsprojekte nutzen, um meine Fähigkeiten weiter auszubauen, neue Techniken zu lernen und meine eigene Arbeitsweise effizienter zu machen.

Diese Woche habe ich also primär damit verbracht vorhandene Designs zu skalieren und zwei neue zu erstellen. Auch die neuen Designs habe ich skaliert, somit beende ich die Woche mit 22 Shirts auf Teepublic, 10 Stück auf Rebubble, 13 auf Spreadshirt und 7 auf Teespring.

Uploadüberblick nach der 2. Woche im T-Shirt Business

Meine neue Informationsquelle für das T-Shirt Business

Diese Woche habe ich eines Abends einen Blog zum Thema T-Shirt Business gelesen. Nichts, was ich an dieser Stelle empfehlen müsste, da alles sehr allgemein gehalten war und der Blogger selbst das T-Shirt Business nur just for fun betreibt. Aber einen Punkt fand ich besonders interessant. Er hat ein Buch zum Thema T-Shirt Business empfohlen, das ich auf Grundlage von Amazon-Rezensionen nicht bestellen wollte. Über seinen Affiliate-Link habe ich das Buch also doch gekauft (Blogger supporten Blogger 😀 ). 

Aktuell habe ich in dem Buch erst 40 Seiten gelesen, aber ich finde es bereits jetzt sehr gut. Zwar nervt mich die Formatierung des Buches ein wenig, aber der Inhalt ist bisher gut. Wenn ich das Buch durchgelesen habe, werde ich Euch unterrichten ob ich es final empfehle oder nicht. Wenn Du bereits jetzt ein Blick darauf werfen möchtest findest Du das Buch hier*.  

Wie wird es nun kommende Woche weiter gehen?

Auch für diese Woche habe ich einiges vor. Zunächst möchte ich versuchen weitestgehend das Buch auszulesen und meine erste Werbung zu planen. Diese wird mit Sicherheit erst nächsten Monat geschaltet, da mein Budget diesen Monat schon verplant ist. Aber vorbereitet werden muss sie dennoch. Meine Designer liefern mir voraussichtlich insgesamt 6 Designs über die Woche verteilt. Also werde ich alle Hände voll zu tun haben diese bei Teepublic hoch zu laden.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diese Woche auf Teepublic meine 30-Design-Marke knacken werde. Im Anschluss möchte ich dann meine bestehenden Shops auf anderen Seiten wieder auf dasselbe Level bringen. Schließlich möchte ich sicherstellen, dass meine Designs gefunden und gekauft werden. Vor allem möchte ich bei Spreadshirt und Teespring alle Designs hochladen, die aktuell nur bei Teepublic verfügbar sind. Wenn dann noch Zeit übrigbleibt, kann ich anfangen meine neuen Designs zu skalieren. Definitiv sollte ich allerdings bis Mittwoch wieder jedem Designer mindestens 3 neue Designideen zusenden, damit das Wachstum meines Angebots weiterhin gesichert ist.

Wie schätzt Du meine 2. Woche im T-Shirt-Business ein? Würdest Du es anders angehen bzw. bist Du es vielleicht bereits anders angegangen? Lasst mich Eure Meinung, Fragen und Anmerkungen wissen, entweder über mein Kontaktformular oder über die Kommentarfunktion unter dem Beitrag.

Keep Husteling, Euer Sebbe! 😉


*diese Links sind so genannte Affiliate-Links. Wenn Du über diesen Link ein Produkt kaufst, dann entstehen für Dich keine Nachteile, unterstützt mich aber, weil ich für jeden qualifizierten Verkauf eine Provision erhalte

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