Zunächst sollten wir klarstellen, wie sich jeder einzelne von euch Reichtum vorstellt. Sicherlich hat jeder sein eigenes Bild davon, wie sein Leben aussehen soll, wenn er sein Traum vom Wohlstand verwirklicht hat. Du wirst diesen Zustand mit Sicherheit nicht erreichen, wenn Du dir vorher nicht explizit Gedanken darüber gemacht hast, was Reichtum für Dich bedeutet. Schauen wir uns diese Thematik doch einmal genauer an.

Geld

Wie sieht Reichtum und Wohlstand in deinen Augen aus?

Lass mich an dieser Stelle einige rhetorische Fragen stellen. Angenommen, ich habe 1 Mio. Euro auf meinem Sparkonto und habe kein Einkommen. Natürlich ist mir bewusst, dass ich so viel Geld auf dem Konto habe, also gebe ich ordentlich Geld aus, ein Haus, teure Autos, Uhren, Anzüge, Zigarren und Whiskey. Bin ich nun eine reiche Person?

Im nächsten Szenario habe ich kein Geld auf meinem Konto, brauche ich auch nicht, weil ich jeden Monat ein Gehalt i.H.v. 25.000€ bekomme. Davon zahle ich meinen Hauskredit ab, die Leasingraten meiner teuren Autos und natürlich kaufe ich mir regelmäßig schöne Sachen und gehe jeden Abend essen. Lediglich am ende des Monats muss ich mich ein wenig bremsen, weil das Geld fast alle ist. Bin ich nun eine reiche Person?

Schluss mit rhetorischen Fragen!

Ich denke Ihr versteht worauf ich hinaus möchte. In meinen Augen besteht Reichtum aus zwei Pfeilern. Pfeiler Nummer 1 ist das Einkommen. Wer kein Einkommen generiert, der kann auch kein Geld anhäufen, logisch! Aber wer sein Einkommen steigert wird nicht automatisch reich. Erinnerst du dich an deine letzte Lohnerhöhung? Egal wie hoch oder niedrig diese war, was hat sich verändert? Theoretisch müsstest du jetzt jeden Monat mehr Geld übrighaben als in den Zeiten davor. Doch sieht die Realität meist anders aus. Ein höheres Einkommen bewirkt meist nur, dass wir unsere Konsumentscheidungen verändern. Man entscheidet sich für andere Produkte, die man sich vorher schlichtweg nicht leisten konnte oder wollte. Das Shampoo wird von einer anderen Marke sein, der Käse und vielleicht auch das nächste paar Schuhe. Auch fallen Freizeitaktivitäten üppiger aus. Steakhaus statt McDonalds! Unter dem Strich sieht es am Ende des Monats genau so düster aus wie vor der Lohnerhöhung. Viele werden jetzt an der Stelle sagen: „Schön Sebastian, haste dir toll überlegt, meine letzte Lohnerhöhung hat 100€ im Monat aus gemacht. Würde ich 2.000€ im Monat mehr verdienen wäre das was anderes!“ Klar wäre das was anderes, aber auch 2.000€ mehr im Monat auszugeben wird uns enorm leichtfallen. Machen wir uns hier nichts vor. An dieser Stelle kommt der zweite Pfeiler zum Tragen. Unser angehäuftes Vermögen. Wenn ich mich auf meine Eingangsbeispiele beziehe: Welches Szenario verbindest du eher mit Reichtum? Ich denke für mich sind es die 1 Mio. € auf dem Konto! Wer Kohle auf der hohen Kante hat, der kann sich reich nennen. Allerdings bringt dies alles nichts, wenn das Geld sich von selbst aufbraucht und ich nach einiger Zeit ein armer Tropf bin. Kennst Du die Storries von Lotto Millionären, die am Ende über beide Ohren verschuldet waren? Diese Leute haben bei ihren Konsumentscheidungen nicht berücksichtigt, dass ihr Einkommen nicht ausreicht, um die laufenden Kosten ihres neuen Lebensstandards abzufangen. Also wird es Zeit, den richtigen Weg zu finden und zu gehen!

So sollte es funktionieren

Nun starte ich brandneu in mein Wohlstandsprojekt. Als Student hat mein Geld gerade so gereicht, um über die Runden zu kommen, große Sprünge waren bisher nicht möglich. Nun stellt sich die Frage, welchen Pfeiler ich zuerst anfassen sollte, um meinem Traum ein Stück näher zu kommen. Die gute Nachricht ist, dass es eine gute Möglichkeit gibt, beide Pfeiler gleichzeitig anzupacken! Du wirst feststellen, dass es einiger Maßen schwierig werden könnte, von heute auf morgen das eigene Einkommen zu steigern. Wer selbstständig ist hat die Möglichkeit mehr zu arbeiten oder seine Preise zu erhöhen. Jeder andere, der in einem Angestelltenverhältnis steht, wird nahezu keine Chance haben, sein Einkommen kurzfristig zu steigern. Beeinflussten können wir jedoch unsere Ersparnisse. Wir können gleich anfangen und Geld zurück zu legen. An dieser Stelle kommt noch ein wunderbarer Effekt hinzu. Wir können das Geld, das wir am Ende des Monats übrig haben investieren! Durch diese Investitionen kann sich das zurück gelegte Geld vermehren, ohne, dass wir aktiv etwas tun müssen. Somit generieren wir Vermögen und Einkommen in einem Atemzug. Für mich klingt das wie Musik in meinen Ohren! Hier soll meine Reise beginnen und hier könnte auch deine Reise beginnen.

Packen wir es an!

Alle Beiträge, die sich mit diesem Projekt befassen findest du im Reiter „Finanzielle Investitionen“. Sag mir auch gern, was du zu diesem Thema wissen möchtest, was du für Bedenken hast oder in welchen Punkten du nicht mit mir übereinstimmst.

Euer Sebbe 😉

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Eine Meinung zu “Mit einem Konto voller Geld ist man reich, oder etwa nicht?

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