Herausfoderungen meistern

Tiefpunkte im Leben überwinden, mit diesen 5 Tipps wirst Du alle Herausforderungen meistern.

Heute ist einer dieser Tage, an denen mich alles ankotzt. Die Jobsuche läuft bescheiden, mein T-Shirt Business läuft bescheiden, meine Aktien laufen bescheiden und ich weiß nach wie vor nicht, ob ich nun Arbeitslosengeld bekomme oder nicht (Hier erfährst Du was bisher passiert ist). Zur Krönung meiner Gefühlslage fädelt sich dann an der Ampel neben mir ein 18-jähriger Bub mit einer Corvette ein und zieht mich lachend ab. Nicht, dass ich auf solche Aktionen etwas gebe. Heute jedoch hat es auf ironische Weise meine aktuelle Situation und Gefühlslage wieder gespiegelt. Alle rennen an mir vorbei und ich tappe auf der Stelle.

Herausfoderungen meistern
Wichtig ist, dass Du immer weiter machst, egal wie aussichtslos alles erscheint!

Zum Glück habe ich keinen Hang dazu in Selbstmitleid zu versinken. Es wird immer wieder diese Phasen im Leben geben, an denen es sich anfühlt, als würden alle anderen an Dir vorbeiziehen, als wärst Du der einzige der sein Leben nicht im Griff hat oder seine Wünsche und Ziele nicht erreichen kann.

Wenn es Dir also genau so geht wie mir in den letzten Tagen, möchte ich Dir einige Tipps an die Hand geben, die Dir in diesen schweren Zeiten helfen können um wieder Momentum aufzubauen. Vielleicht bist Du gerade richtig hart auf die Fresse gefallen, liegst mit dem Gesicht im Dreck und hast eine ordentliche Portion Sand im Mund. Dann sollen diese Tipps Dir helfen, den Dreck von deinen Ärmeln zu schütteln, deinen Mund auszuspülen, die Brust raus zu strecken und wieder richtig anzugreifen.

Natürlich nur sinnbildlich gesprochen, solltest Du wirklich gerade mit dem Gesicht im Dreck liegen, dann stecke bitte dein Handy weg und kümmere dich erst einmal darum.

Tipp 1: Konsumiere auf negative Emotionen kein Alkohol, Nikotin und Co!

Damit wären wir schon bei einem meiner wichtigsten Ratschläge. Für mich sind Zigarren und Alkohol ein ständiger und alltäglicher Begleiter. Zwar habe ich in meinem Leben noch nie an einer Zigarette gezogen (worauf ich ziemlich stolz bin), aber ich liebe es mir hin und wieder als Belohnung eine Zigarre zu gönnen. Gern auch gepaart mit einem Gläschen Scotch, Rum oder Gin. Aber Du solltest Dich niemals auf negative Emotionen der Flasche hingeben!

Alkohol, Nikotin und von mir aus auch THC haben eines gemeinsam. Sie sorgen dafür, dass sie Wahrnehmungen verändern und somit können sie auf deine Gefühlslage Einfluss nehmen. Wenn Du also auf negative Emotionen Alkohol trinkst, kann dies dazu führen, dass Du dich vorübergehend besser fühlst. Man spricht nicht ohne Grund davon seine Gefühle zu ertränken. Subjektiv betrachtet hilft es also, um sich während seines Gefühlstiefes besser zu fühlen.

Klingt erst einmal nicht verkehrt, aber es stellt sich hierdurch ein negativer Effekt ein. Dein Körper wird nach erneuter Stimulierung suchen. Da sich die Rahmenbedingungen aber in der Regel nicht verändert haben, kann es dazu führen, dass dein Körper erneut nach der Stimulanz sucht. Ehe Du dich versiehst hängst Du in einer Negativspirale und auf dem besten Weg zur Abhängigkeit.

Sicherlich ist dieses Szenario jetzt etwas drastisch. In der Regel wird man nicht zum Alkoholiker, wenn man nach einem harten Tag ein Bier trinkt um „herunter zu kommen“. Mit Sicherheit kennt fast jeder eine Geschichte, die mit einem Schlechten Tag anfing und mit einem bösen Kater und einer peinlichen Geschichte am nächsten Morgen endet.

Dennoch solltest Du im Hinterkopf behalten, dass die Gefahr der Abhängigkeit immer dann größer ist, wenn Du dich schlecht fühlst oder eine schwere Phase durchlebst. Greife also lieber auf eine Tasse Tee zurück, auch wenn das vielleicht nicht gerade die coolste Alternative ist.

Tipp 2: Halte Deine noch so kleinen Erfolge täglich fest

Jetzt kommen wir zu den Tipps, für die Du aktiv werden kannst. Fangen wir mit deinem Erfolgsjournal an. Bei einem Erfolgsjournal handelt es sich um ein kleines Büchlein, eine Notizapp oder alles worin Du dir Notizen machen kannst. Hier schreibst Du täglich auf, welche Leistungen Du vollbracht hast. Mache Dir einmal am Tag Gedanken darüber, was Du erreicht hast, welche Entwicklungen Du gemacht hast und was besonders gut lief.

Sicherlich wirst Du dir jetzt an den Kopf greifen und Dir denken: „Was für ein Weichei, erst will er nichts saufen und dann will er auch noch, dass ich ein Tagebuch schreibe!“. Ich gebe zu, es klingt schräg, aber gib der ganzen Sache eine Chance!

Herausforderungen meistern, ein Erfolgsjournal kann dabei helfen.
Ein Erfolgsjournal kann helfen, wieder Selbstvertrauen aufzubauen und somit Herausforderungen zu meistern

Um das Journal zu schreiben musst Du dir aktiv Gedanken darüber machen, was tagsüber gut gelaufen ist, welche Herausforderungen zu gemeistert hast und welche Aufgaben Du endlich fertig gebracht hast. Die positiven Effekte hieraus sind vielfältig. Zum einen wird Dir bewusst, dass Du auch an schlechten Tagen oder an Tagen, wo Du das Gefühl hast nichts erreicht zu haben etwas finden wirst, was Dir gelungen ist. Statt dich also über die Dinge zu ärgern, die Du nicht geschafft hast, freust Du dich über deine Erfolge. Diese Erkenntnisse stärkten wiederum dein Selbstvertrauen.

Mache dein Erfolgsjournal zur Routine. Räume Dir eine feste Tageszeit ein, wo Du dich immer an dein Journal setzt. Das hilft Dir zum einen am Ball zu bleiben und zum anderen bist Du nach einiger Zeit darauf konditioniert, im Kopf schon alles zusammen zu haben, was Du aufschreiben willst. Hier kommt der nächste positive Effekt zum Tragen. Du hast den ganzen Tag dein Erfolgsjournal im Hinterkopf und wirst ganz bewusst verschiedene Entscheidungen treffen, die Dir Erfolg bringen. Immerhin möchtest Du viel aufzuschreiben haben.

Ich bevorzuge es mein Erfolgsjournal am Abend zu schreiben, dann habe ich den Tag noch gut vor Augen und kann ihn im selben Augenblick abhaken. Alternativ kannst Du dein Journal auch am Morgen schreiben, dann kannst Du den Vortag rekapitulieren lassen und startest motiviert in den Tag.

Als ich das erste Mal von Erfolgsjournalen gehört habe, hat das mein Interesse geweckt. Ich habe mir darauf hin ein ziemlich dickes Notizbuch gekauft, das ich genau dafür nutze.  Außerdem habe ich mein Journal optimiert und auf mich angepasst. Wenn Du wissen möchtest, wie ich mein Erfolgsjournal führe, dann kannst Du dies im Beitrag „Dein persönliches Erfolgsjournal: So bleibst Du auf Erfolgskurs!“ nachlesen.

Tipp 3: Lese motivierende Bücher

Es ist egal ob Du dir eine Autobiographie schnappst oder ein anderes Buch, was Dich dazu antreibt weiter zu machen. Zwar lese ich primär Fachliteratur, dennoch ist es für mich ganz hilfreich hin und wieder ein Buch über fremder Leute Erfolgsgeschichten heraus zu kramen. Ein gutes Beispiel hierfür wäre sicherlich F.U. Money von Dan Lok*.

Zwar war ich auf den ersten Seiten eher abgeschreckt von dem Buch, doch hat es im Großen und Ganzen ein paar sehr essenzielle Aussagen, die mich immer wieder dazu bewegen morgen für morgen aufzustehen und Gas zu geben. Im Prinzip versucht Dan Lock zu vermitteln, dass Erfolg auf harter und beständiger Arbeit beruht. Erfolg beruht auf Verzicht, Durchhaltevermögen und Risiko. Doch wenn Du es geschafft hast, dann führst Du das Leben, das Du leben möchtest.

Immer wenn ich Bücher wie diese lese oder darüber rede, dann macht sich in mir Aufbruchsstimmung breit. Ich habe mich beim Schreiben von dem letzten Satz wieder gerade hingesetzt und die Musik leiser gedreht. Verrückt was Bücher für eine Wirkung haben können.

Aber lies nicht nur Bücher, Du kannst Dir auch motivierende Musik oder einen motivierenden Film genehmigen. Schaue, lese und höre Dir an, wie andere ihre Erfolge verzeichnet haben und lass Dich davon mitnehmen! Meine Motivationsplaylist besteht zum Beispiel zu 80% aus KontraK Liedern.

Tipp 4: Stelle Dich deinen Ängsten und mache es einfach!

Selbstmitleid, Selbstzweifel und Ausreden haben noch niemandem geholfen. Manchmal ist es wichtig sich genau diesen Sachverhalt vor Augen zu halten!

Vorgestern lag ich im Bett und konnte nicht schlafen. Die Jobsuche hat mich fertig gemacht. Es schien als gäbe es aktuell keinen Job, für den ich gewachsen bin. Ihr kennt es sicher, am besten ist es, man ist 20 Jahre alt und hat 30 Jahre Berufserfahrung. Also was hatte ich für Optionen?

Option 1 wäre gewesen, im Selbstmitleid zu versinken. Vielleicht hätte ich auch mein Handy herausnehmen können um irgend einem Kumpel mein Leid zu klagen, in der Hoffnung, dass er auch noch wach ist und dann ein paar ermunternde Worte zurück gibt. No way!

Option 2: ich hätte versuchen können auf krampf einzuschlafen, was sicherlich noch bis morgens 3 Uhr hätte dauern können. Dann wäre ich am nächsten Morgen komplett im Eimer gewesen und der Tag wäre mit 100%iger Wahrscheinlichkeit ebenfalls im Eimer gewesen. Worst case, weil genau so kommt man wieder in eine unangenehme Negativspirale.

Also habe ich kurzer Hand Option 3 ergriffen. 0:31 Uhr habe ich die Bettdecke in die Ecke geworfen und mich an den Rechner gesetzt. Nicht um eine Runde Valorant zu zocken, sondern um mich auf die ganzen unerreichbaren Jobs zu bewerben. Binnen einer dreiviertel Stunde habe ich also vier Bewerbungen raus gehauen, mich ins Bett gelegt und geschlafen wie ein Baby. Am selben Morgen 8:00 Uhr habe ich dann eine E-Mail bekommen, von einem Recruiter, der hellauf begeistert war von meinem Profil. Wer hätte das gedacht?

Natürlich ist dies nur ein kleines Beispiel dafür, wie es laufen kann, wenn Du einfach machst. Wenn Du dir also nicht sicher bist ob Du etwas tun solltest, oder gar der Meinung bist, dass es sich nicht lohnt diese Sache zu tun, dann Stelle Dir das schlimmste Szenario vor, das passieren kann, wenn Du es durchziehst. Ist es nicht so schlimm? Dann tu es einfach! Siehst Du dich selbst tot im Straßengraben? Dann tu es bitte auf keinen Fall! So einfach kann es sein.

Tipp 5: Vertraue Dich einer Person an, die dich pusht!

Hier kommt ein weiterer wichtiger Punkt. Ich bin ein sehr großer Freund davon sich mitzuteilen. Wenn es Dir schlecht geht, dann musst Du damit nicht allein fertig werden. Es gibt mit Sicherheit Leute, denen Du von deinen Problem berichten kannst. Allerdings solltest Du hierbei den einen oder anderen Tipp berücksichtigen.

Suche Dir die richtige Person aus, um deine Probleme zu teilen. Die richtige Person ist nicht etwa die Mutti die zu Dir sagt: „Ohh du armes Baby!“, dich in den Arm nimmt und dir eine Suppe kocht. Auch wenn das im ersten Moment gut tut, ist hierdurch noch kein Problem gelöst.

Ich erzähle meine Probleme immer meiner Lebensgefährtin. Ich weiß, dass meine Freundin mich zwar auch trösten kann, aber im selben Moment ist sie auch schonungslos ehrlich und zeigt mir ganz klar auf, dass zum Jammern keine Zeit ist und ich weiter machen muss. Genau das ist der springende Punkt. Suche Dir jemanden der sich deinem Problem zwar annimmt, dich aber nicht verhätschelt. Es sollte eine Person sein, die Dir seine eigene Sichtweise aufzeigt. Zwar kann das im ersten Moment unangenehm sein, von jemandem zu hören, dass Du dein Problem in die Hand nehmen musst, statt dich selbst zu bemitleiden, aber genau das sorgt dafür, dass Du wieder aufstehst.

Fazit

Es ist nicht schlimm in einem Formtief zu sein oder an einem Punkt im Leben anzukommen, wo Du nicht weiter weist. Aber es ist schlimm, wenn Du nichts unternimmst um schnellstmöglich wieder aus diesem Tief heraus zu kommen.

Es gibt immer 2 Optionen für dich, entweder Du bleibst auf der Stelle stehen und suchst Dir andere Leute, mit denen Du dich darüber austauschen kannst wie schlecht es dir geht oder Du stehst auf und machst etwas. Natürlich ist Option 2 nicht die angenehmste, sicherlich macht diese Option zunächst keinen Spaß. Aber glaube mir, es ist genau die richtige Entscheidung.

Dabei ist es nicht wichtig, wo deine Motivation herkommt. Nicht immer musst Du selbst der Antreiber sein. Es ist völlig in Ordnung sich durch Bücher, Musik, Filme oder anderes motivieren zu lassen. Falls Du dich selbst nicht motivieren kannst dann suche Dir etwas das dich motivieren kann.

Wichtig ist jedoch, dass Du Dir immer deine Ziele vor Augen hältst und weißt, dass Du der einzige bist, der dich aus schlechten Zeiten herausholen kann. Also sitze es nicht aus, sondern tu alles dafür, dass es so schnell wie möglich vorbei geht.

Welche Tipps hast Du für schlechte Zeiten? Was hilft Dir besonders gut, um wieder auf die Beine zu kommen? Schreibe es uns in die Kommentare oder nutze das Kontaktformular oben rechts auf der Seite um deine Gedanken mit mir zu teilen.

Keep husteling, Euer Sebbe 😉


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